Deutschland profitiert vom Euro?

Dienstag 24. Januar 2012 von H.P.

Oha! Denn er beschert uns Wachstum. Ooh – akrobat schööön – hieß es einst! Ja, wie schön und laut und oft tönt uns das von Regierung und allen Medien entgegen. Na, Gottseidank – ich dachte schon, daß wir die Hunderte von Milliarden, die wir an notleidende Banken und Staaten ausreichen, auch irgendwann bezahlen müßten. Ach ich Dummerle! Das steht doch blos auf dem Papier. In Wahrheit sind’s alles gut verzinste Außenstände, die bestimmt pünktlich zurückgezahlt werden. Das haben uns doch alle Verantwortlichen stets beteuert. Da hab ich sogar Kohl und Waigel noch von damals so im Ohr. Der Euro ist sicher – genau wie seinerzeit Blüm’s Rente – stimmt’s? Na gut – aber wollen wir uns mal die Fakten ansehn? Eine gute Meßlatte könnte

das Wirtschaftswachstum von 2001 bis 2010 sein.

Und zwar als 10-Jahres-Bilanz von der OECD erstellt, also der seriösen, neutralen Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Sie erhebt von 38 wirtschaftlich bedeutenden Staaten das Bruttoinlandsprodukt BIP und zwar inflationsbereinigt. Zum besseren Vergleich als Einkommen pro Kopf der Bevölkerung. Da liegt Deutschland mit 33.400 $ Jahreseinkommen an elfter Stelle der Rangliste, die von Luxemburg angeführt wird. Gegenüber 2010 haben wir dabei Belgien überholt. Die Euro-Länder haben insgesamt e i n e n Platz verloren – demgegenüber die gesamte EU sich im Schnitt um z w e i Plätze verbessern konnte in diesen 10 Jahren!

Also war der Euro eine Wachstumsbremse!

Vor der Euro-Einführung lagen die Euro-Länder noch ü b e r dem OECD-Durchschnitt, heute liegen wir u n t e r ihm! Also dem Durchschnitt – und wohl auch unter dem Euro – symbolisch. Wir sind also ärmer dran als früher zu DM-Zeiten, liebe Landsleute. Na, Möönsch – sagen da sicher gleich die Meisten von ihnen – dazu hätte es keine teure Statistik gebraucht. D a s merke ich doch täglich beim Einkaufen!

Fazit auf gut Deutsch: die EU-Länder o h n e Euro haben also einen richtigen wirtschaftlichen Sprung gemacht – und diejenigen m i t dieser Superwährung sind als Bettvorleger gelandet. Bauchklatscher nennt man das am Sprungturm und das kann richtig wehtun.

Denn auch beim Wirtschaftswachstum sieht’s nicht besser aus:

Wir stehen nur an 22. Stelle aller OECD-Länder. Wobei die EU insgesamt durchschnittlich 1 Prozent Wachstum über die 10 Jahre hinweg schaffte. Allerdings sehen die Euro-Länder auch wieder mit durchschnittlich nur 0,7 Prozent ein ganzes Stück älter aus. Manche sogar uralt – wie der berühmte Weinbrand – nämlich Italien, das über diese zehn Jahre sogar um 2,1 Prozent geschrumpft ist. Na gut, dafür kriegen sie wohl demnächst richtig Kohle von uns – sozusagen als Trostpflaster. Denn Deutschland pflastert alles, vielleicht bald sogar seine Schlaglöcher – mit den Steinen, die sie zum Dank nach uns schmeißen. Dafür sind wir ja berühmt: Wir machen aus allem was! Da fällt mir ein: Wie wär’s, wenn wir Italien die Milliarden gleich schenken würden und

dafür im Gegenzug Südtirol wieder ans übrige Tirol anschließen?

Das wär doch dann mal ein Batzen von Stein, den man gerne wieder zwischen die übrigen einbauen würde, oder? Was meint ihr? Die Stadt Dresden hatte doch auch einst seine Wohnungen verkauft und wurde so schuldenfrei. Und mit den Prinzen möchte ich anfügen: Es war ja eh alles nur geklaut! Sozusagen heiße Hehlerware. Das wär doch mal ‘ne schöne Geldwäsche und auch e i n m a l ein bißchen Freude über den Euro -stimmt’s?

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Verbrechen nicht politisch mißbrauchen!

Samstag 21. Januar 2012 von H.P.

Diese Aufforderung hörte man kurz nach dem Mordanschlag eines geduldeten Asylbewerbers aus Senegal auf einen bekannten Fußballspieler in Dessau. Andre Schubert war einem älteren Mann hilfreich beigesprungen, dem der Senegalese das Handy stehlen wollte. Von diesem bekam Schubert ein Messer in den Kopf gerammt, welches stecken blieb und abbrach. Nach Notoperation ist sein Zustand kritisch. Sofort fand eine spontane Demonstration in Dessau statt, die rund 400 Teilnehmer bis vor das Polizeirevier führte. Immerhin hat Dessau seit Jahren Spannungen zwischen der Bevölkerung und den Asylbewerbern auszuhalten, die sich insbesondere am Drogenhandel und – konsum entzünden. Stadtverwaltung, Kirchen und Politiker rufen die Bevölkerung (nicht das Volk?) zu Besonnheit auf. Oberbürgermeister Koschig fordert via MDR: “Das Ereignis dürfe nicht zu politischen Zwecken mißbraucht werden!” Gutmensch Koschig verharmlost das Verbrechen zum Ereignis und alle mögen doch wieder brav nach Hause gehn zu ihrer Erstbürgerpflicht – der Ruhe, nicht wahr? Oder im Fernsehen sich die neusten Berichte zu den politischen Konsequenzen aus den Dönermordverbrechen der Nazis ansehen, ja?

Wie ist das mit dem politischen Mißbrauch der Dönermorde?

Haben wir da wieder einmal rechtzeitig zweierlei Maß zur Hand? Die Verbrechen von Nazis werden zur Einführung von Dateien und Anrufspeicherung genutzt, zum Parteien- und Finanzierungsverbot. Und dabei sind diese angeblichen Nazi-Verbrechen offensichtlich auch noch arrangiert durch Geheimdienste oder Verfassungsschutz. Erstmals wurde vor wenigen Tagen auf einer Faschingsveranstaltung in Würzburg von einem “Narr” diese ganze groteske Dönermord-Farce von Eisenach durch den Kakao gezogen: Wo sich zwei Gauner nach einem gelungenen Sparkassenüberfall und angesichts der erbeuteten 15.000 € mal so eben aus Langeweile erschossen haben und der Verfassungsschutz per Tieflader die Beweismittel aller ungeklärten Mordfälle der vergangenen 15 Jahre herankarrt und in den Wohnwagen kippt. Haha – lachen die “Narren” im Saale. Dieses Verfahren hebt – als Nebeneffekt sozusagen – ungemein die Aufklärungsquote bundesdeutscher Polizeiarbeit – möchte ich da noch anfügen. Haben sich nur noch die Franken ihren eigenen Geist und Witz behalten?

Sind die Redakteure von Zeitungen und Fernsehen die wahren Narren?

Genau die – allerdings gut bezahlten – Helfershelfer, die im öffentlichen Mainstream die jeweils vorgegebene Version eines Ereignisses nur noch nachbeten. Ebenso wie die ach so geistreichen und witzigen Comedians a la “Anstalt” oder sonstigen Karnevals, wenn sie eifrig und bemüht auf die pösen Rechten verbal einschlagen. Und dabei möchte wohl keine Größe der bundesdeutschen Kabarettszene hintanstehen und sein Witzchen hinzugeben. Und das Publikum kann nur noch müde dazu lachen. Nur die Franken trauen sich laut im Fernsehen zu sagen, daß der Kaiser nackig ist? Armes Deutschland! Oder liegt’s an dem guten Wein, der um Würzburg herum gekeltert wird? Stimmt das demnach mit dem “In Vino veritas”? Dann – ihr Weinbauern – lernt von den Würzburgern! Also – mit dem politischen Mißbrauch von Verbrechen ist das so eine Sache – haben wir nun gelernt. Qui bono – wem nützt es – ist die entscheidende Frage! Und im Zuge der grundgesetzlich garantierten Gleichbehandlung fordere ich nunmehr entsprechend dem Procedere für rechte Untaten die Errichtung

eines Zentralregisters und Datei für Verbrechen von Einwanderern.

Dies würde vielleicht den Unmut der Menschen vor Ort besänftigen, wenn sie sehen, daß unsere Politiker auch zugunsten des deutschen Volkes handeln und nicht bloß im ausländischen Interesse. Es gab ja unlängst eine Hochrechnung, daß seit 1990 an die 15.000 Deutsche Opfer von Verbrechen durch Menschen mit Migrationshintergrund wurden. Also ein Vielfaches an Handlungsgrund gegenüber dem gegen Rechts grichteten Aktionismus! Und welch medialer europaweiter Rummel wird um den Asylbewerber veranstaltet, der randalierte, gegen Frauen und Polizisten handgreiflich wurde, um dann besoffen in der Dessauer Polizeizelle seine Matratze anzünden und am Rauch zu ersticken.

Herr Koschig, welcher Mißbrauch wird mit Yallohs Tod betrieben?

Sicher auch mit ihrer Unterstützung. Zumindestens solange, bis irgendein Polizist dafür als Sündenbock abgeurteilt ist und fette Entschädigungen nach Afrika und an Unterstützer fließen. Wie gefährlich ist Zivilcourage in Deutschland inzwischen? Vor allem in Verbindung mit unseren eingewanderten “Fachkräften”? Ist es nicht höchste Zeit, daß endlich anstelle unendlicher Geduld und Nachsicht gegenüber deren Gewaltpotential nunmehr das Interesse der Opfer und ihrer Helfer in den absoluten Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses gestellt wird? Es würde wohl mehr Erziehung bei den Tätern bewirken als hundert Bewährungen.

Warum ist der Sengalese nicht längst schon abgeschoben worden?

Er ist wiederholt strafrechtlich in Erscheinung getreten – der “arme Verfolgte”! Unser Staat trägt also ganz allein die Schuld, wenn ein junges, aktives und beherztes Menschenleben jetzt geschädigt oder gar verloren ist! Straffällige Einwanderer sofort abschieben – ist eine erste Maßnahme für ein sicheres und besseres Deutschland und dringend geboten! Und spart dazu noch riesige Kosten. Wer trägt eigentlich die Kosten für ärztliche Behandlung und Lohnausfall von Andre Schubert, die von Polizei- und Justiz?

He, deutscher Michel wach auf und nimm die Schlafmütze runter!

Laß dir nicht alles bieten und stelle Fragen. Die richtigen Fragen. Zum Beispiel, wer die diversen Beweismittel zu Döner- und Polizistenmorden gesammelt und bereitgelegt hat. Wer hat das angebliche Bekennervideo angefertigt und im Brandhaus deponiert – unbeschädigt? Die Urheberrechte dafür liegen ja wohl bei einer Berliner Antifa-Einrichtung! Zeichnen die also für Inhalt und Aussage des Videos verantwortlich? Denn irgendein Bekenntnis der Ermordeten enthalten sie ja gar nicht. Und damit kommen wir zur Hauptfrage:

Wer hat Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos ermordet?

Denn die absurde Selbstmordgeschichte können sich die Herren Staatsanwälte nunmehr abschminken. Beantworten könnten diese Frage sofort diejenigen, welche die Beweismittel arrangiert haben, da das ja in einem unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang geschehen sein muß. Also sozusagen in Kooperation! Deshalb hier nun mein “Auf geht’s, meine Herren!” Sie waren doch schon mal ganz nah dran an den wahrscheinlichen Mördern auf den Spuren zu Europas südöstlichem Ende. Das wird weh tun, weil es exekutive Einrichtungen der Bundesrepublik beschädigen wird. Aber das ist wie bei einer Geburt: Wir können nur durch Schmerzen zu einem neuen gesunden Staat kommen. Also zu einem Deutschland ohne unseriöse Bundespräsidenten, ohne gleichgeschaltete Medien mit Nachplapper-Redakteuren und ohne einen kriminellen Verfassungsschutz! Wenn wir einen brauchen, dann nur dafür, die im Lande tätigen Dienste und Maffiaorganisationen das Fürchten zu lehren! Und am Ende bräuchten wir dann nur noch ein

Parlament und eine Regierung, die deutsche interessen vertreten!

Was könnte das für ein schönes Deutschland werden! Man kommt nachgerade ins Schwärmen…

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Pressefreiheit in Deutschland 2012

Freitag 13. Januar 2012 von H.P.

Uups, das Jahr fängt ja gut an, denken sicher viele derjenigen, die sich plötzlich am Pranger wiederfinden. Das heißt, bei Nazi-Leaks, steht eine lange Liste mit Namen, Anschriften, Telefonnummern und E-Post-Adressen für jedermann veröffentlicht zur geflissentlichen Benutzung. Der Kampf gegen Rechts, von allen Regierungsstellen und Nichtregierungsorganisationen zum Hauptkampffeld der Rettung der Souveränität der Bundesrepublik angefeuert und frisch genährt durch die verfassungsschutzgeführte Terrorzelle “NSU”, hat wieder neuen Schwung bekommen. Und nun wird Ernst gemacht. Im Sommer war die Liste auf “Indymedia” so richtig ein bißchen untergegangen – man wußte gar nicht so recht, wozu sie angefertigt war – aber: “Jetzt geht’s looos!” Der Politologe Hajo Funke aus Berlin hat die Liste auf seiner Internetseite ebenfalls veröffentlicht und damit muß es ja legal sein, denkt sich so mancher unbedarfte Rotfront-Kämpfer, wenn er denn überhaupt so etwas tut oder kann. Vielleicht sind auch blos die Kampfgruppen-Hundertschaften dafür in Marsch gesetzt worden. Die Einen beschmieren Hauswände der zum Abschuß Freigegebenen und die Anderen machen sonn bißchen Telefonterror mit Beschimpfen und Bedrohen, daß derjenige ‘man doch schonn seine Knochen zählen sollte’ usw. Ne kleine Brandbombe vor der Tür gefällig? Oder das Auto entglast. Oder ähnliche Artigkeiten. Und daran erkannt man auch, daß die Veröffentlichung – wie ich oben schrieb – genau genau eigentlich nicht für jedermann gedacht ist, sondern für eine ganz bestimmte Sorte Mitmenschen, nämlich die linkes-grünen Gewalttäter und ähnliche Gutmenschen. Die es ja laut öffentlicher Meinung in Deutschland gar nicht gibt, sondern nur rechte!

Ist dies nun der Beweis, daß die öffentliche Meinung lügt?

Genau wie es schon in der schönen Arie heißt: “Und der Arme muß verzagen, den Verleumdung hat geschlagen…” Und so schlagen Staat und Gesellschaft zu: Immer feste druff uff die paar Deutschen, die noch etwas stammeln von Zukunft, Deutschland nicht verschleudern und verschulden bis in die vierte Generation, von Gemeinschaft, von Vaterland und Ehre ganz zu schweigen. Die Einen schlagen direkt zu durch den oben beschriebenen Terror. Die Anderen, indem sie wegschauen. Zum Beispiel der Deutsche Journalisten-Verband, der auf Anfrage keinen Handlungsbedarf sieht. Aber auch die Staatsanwälte, die das nicht interessiert genauso wenig wie die im Frühjahr auf einer Berliner Antifa-Seite gezeigte Portraitsammlung aller Teilnehmer des DVU-NPD-Parteitages, mit dem freundlichen Hinweis versehen, wo für Interessierte die Adressen der Abgebildeten gelistet sind. Und daß die Abgebildeten Nazis natürlich mit entsprechenden Reaktionen zu rechnen hätten.

Ist dies nicht eigentlich Aufruf zur Gewalt?

Aber von Links war das noch nie ein Problem in Deutschland. Die haben ja die gute Absicht im Herzen, egal ob sie Autos abfackeln, Chaostage veranstalten, Hundertschaften von Polizisten krankenhausreif umgestalten, also so richtig kleinen Bürgerkrieg veranstalten – zumal die Polizei ja immer so unverhältnismäßig brutal gegen diese Friedensaktivisten vorgeht. Ja, die Polizei soll wohl nicht mal mehr so richtig Respekt haben vor Pfarrern, die die Steinewerfer dirigieren – sozusagen über Lautsprecher als himmlisch segnende Stimme von oben – oder auch nur die Straße blockieren, um andere Demonstranten von ihrem rechtlich genehmigten – aber nach Pfarrers Meinung falschem – Wege abbringen.

Tschja, und dann gibt es noch die dritte, heimliche Gruppe im Staate, die das Ganze unauffällig organisiert, zur Not noch ein paar – natürlich rechte – Chaoten und Bombenbauer rekrutiert, finanziert, anleitet, mit Zündern versorgt, beobachtet, bei Bedarf ‘alle macht’ , ihnen wegen des besseren Effektes ein paar ungeklärte Mordfälle anhängt und die notwendigen Mordwaffen beilegt. Die große Absahne und Schau ziehen dann natürlich wieder die offiziellen Kräfte durch, also sowas wie neue schärfere Gesetze durchpeitschen, die Leute – die noch leben geblieben sind – verurteilen, wegsperren und sämtliches unbequeme Umfeld, zu dem irgendwelche Verbindungen konstruiert werden können, verbieten und abschaffen.

Natürlich gibt es solchen Umgang nicht mit Angehörigen des Systems. Das wäre dann furchtbar onsöttlöch! Wenn also zum Beispiel eine große Tageszeitung den blamablen Drohanruf eines Bundespräsidenten veröffentlichen wöllte! Von wegen Datenschutz und Intimsphäre oder sonstwelcher passender Scheinrechte. Und das alles in der besten, freiheitlich-demokratischsten Grundordung, die wir je auf deutschem Boden hatten! Boahh, da guckst Du, was?

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Alliierter Antifaschismus als deutsche Staatsdoktrin?

Dienstag 3. Januar 2012 von H.P.

Wie unser Verfassungsgericht in immer tiefer implementierender Form feststellt, ist der Antifaschismus Gründungsprinzip der Bundesrepublik und ungeschriebener Hauptsatz des Grundgesetzes. Es ist natürlich der von den alliierten Siegermächten etablierte Antifaschismus, beginnend mit Entnazifizierung, Säuberung, Einführung zutiefst humanistischer und demokratischer Gesellschaftsstrukturen.

Demokratische alliierte Justiz – von Nürnberg bis Leningrad!

Endlich! Allerdings muß der aufmerksame Beobachter feststellen – jedenfalls erging es mir so, gerade beim gestrigen Verfassen des Kalenderblattes zum Gedenken an die zu Unrecht für die russischen Massenmorde von Katyn verurteilten und gehenkten deutschen Offiziere, daß doch mit dieser alliierten Justiz etwas nicht stimmen kann. Die Offiziere Strüffling, Remmlinger, Böhm, Sonnenfeld, Jannike, Skotki, Gehrer und weitere haben Geständnisse vor Gericht abgelegt, diese Massenmorde begangen zu haben. Wie das? Wie sind diese Männer, die in verantwortlicher Position Jahre des Krieges durchgestanden hatten, dazu gebracht worden, sozusagen Vater und Mutter zu verraten, ihre Kinder, von ihrem Vaterland – für das sie jahrelang gekämpft hatten – ganz zu schweigen? Das waren doch keine Weicheier und Umfaller! Und diese Männer bringen sich und ihr Land in solch eine zugegebene Schande und Schuld? Wobei alle Beteiligten wußten, daß dem nicht so ist und sein kann.

Was ist in den Kellern der alliierten Justiz geschehen?

Was muß damals mit den Männern und Frauen angestellt worden sein, daß sie tausendfachen Mord gestanden, den sie gar nicht begangen haben? Wir kennen es ja von der mittelalterlichen Inquisition, daß die armen Beschuldigten im Folterkeller jeden Pakt mit dem Teufel zugaben. Und an der Stelle fällt mir dann ein, daß – wie ich kürzlich erfuhr – einer meiner nahen Verwandten von mir ähnlich denkt, also daß ich einen Pakt mit dem Teufel hätte. Nun, da fängt man schon an zu grübeln. Aber ich gebe nichts zu, auch wenn die Daumenschrauben schon ganz schön wehtun! Und ich möchte meinen Verwandten versichern, daß ich mein Leben lang versucht habe, als halbwegs anständiger Christ durchs Leben zu gehen. Da ich genau das auch weiter so halten will, grüble ich also hier weiter, denn es geht ja eigentlich darum, was unsere Eltern und Großeltern getan haben oder auch nicht. Hat man sie etwa gezwungen, Dinge – also Verbrechen – zuzugeben, die sie gar nicht begangen haben? Haben sie alle Verbrechen und

Schande auf sich genommen, damit wir weiterleben konnten?

Und wir gesättigten und eingerichteten Wohlstandskinder haben nicht den Mut, Anstand und Rückgrat gegenüber unseren Eltern und Großeltern aufzubringen, endlich nach 60 Jahren und unübersehbaren Widersprüchen und Zweifeln zu fragen, was wirklich wahr ist und was sie uns zu Liebe gelogen haben? Sind wir zu feige, ihnen wieder ein Minimum an Recht und Gerechtigkeit zuteil werden zu lassen? Das haben sie doch nicht verdient. Sie waren ein Leben lang für UNS da! Nun gut, daß dies nicht leicht wird, ist offensichtlich. Es gibt wohl enorme Interessengruppen, die den Teufel tun werden als Licht ins Dunkel kommen zu lassen. Wie weit

haben die Alliierten manipuliert, gelogen, Justizmord betrieben?

Daß die angeklagten deutschen Offiziere in Leningrad die Einzigen waren, die erpreßt und gefoltert wurden, ist offensichtlich unwahrscheinlich. Allerdings ist hier die Folter- und Lynchjustiz offen zu Tage getreten. Das ist unangenehm. Wie lange hilft totschweigen? Alle Welt empört sich über das heutige Guantanamo-Bay-Lager der heutigen Alliierten. Es liegt auf der Hand, daß es gegenüber den Verhörkellern der Kriegsalliierten wohl eher wie ein Erholungsheim dasteht! Was ist von einer Nachkriegs-Rechtslage zu halten, die auf der Basis von Foltergeständnissen ausgeurteilt wurde. Sie hat Offenkundigkeit und Rechtslage für alle weitere Rechtsprechung in Deutschland begründet. Was ist mit der Rechtsprechung von heute, wenn deren Basis auf Unrecht, Manipulation bis hin zu Folter und letztendlich bewußtem Justizmord beruht?

Die Gerichte von heute berufen sich auf Unrecht von gestern!

Frau Justizministerin, Richter und Staatsanwälte! Könnt ihr ruhig schlafen, wenn ihr wißt oder in erheblichem Umfang davon ausgehen müßt, daß Eure Justizausübung auf fauligen, modrigen Füßen steht. Ihr mit Verweis auf diesen 60 Jahre alten, zum Himmel stinkenden Justiz-Sumpf heute Menschen in die Gefängnisse schickt? Daß Eure ins Feld geführte Offenkundigkeit eine bösartige, mit Folter erpreßte Scheinwirklichkeit ist? Was ist mit diesem alliierten Antifaschismus, der heute unsre gesellschaftliche Basis darstellt, wenn er selbst einst ein einziger Betrug war? Eine schöne Schau, hinter deren Fassade Mord und Unrecht auf der Tagesordnung standen und die betroffenen Deutschen Schachfiguren waren, mit denen nach Gutdünken umgesprungen wurde! War das einzige Rechtsprinzip eben das, daß der Verlierer nun mal Unrecht und es deshalb auch zu erdulden hat? Die Archive der Alliierten sind auch heute, 65 Jahre nach dem Krieg noch geschlossen gerade dort, wo es brenzlig für sie und interessant ist.

Wieviele Jahrhunderte braucht die Wahrheit,

um ans Licht zu kommen? Bei der Kirche hat es so lange gedauert, bis Inquisition und Unrecht eingestanden wurden, Archive geöffnet werden. Wäre das Neue Jahr nicht ein guter Zeitpunkt und Gelegenheit, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit ans Licht zu bringen. Deutschland und Europa befinden sich in einer Finanz- und Existenzkrise, am Scheidewege zwischen Kommissarsdiktatur oder Gemeinschaft von souveränen Nationen. Vielleicht ist es gerade dafür wichtig, die Wurzeln freizulegen um zu sehen, was gesund und tragfähig ist, was krank ist und der Heilung bedarf. Es steht zu vermuten, daß von den Alliierten nur die Russen die Ehrlichkeit und Anstand der offenen Archive aufbringen. Die anderen haben sich im 2+4-Vertrag die Unantastbarkeit ihres Wirkens unterschreiben lassen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt? Aber das dürfte uns nicht entmutigen, wenigstens innerhalb Deutschlands und der Deutschen wieder Wahrheit, Recht und Gerechtigkeit herzustellen. Und dazu möchte ich alle leiblich und seelisch Verwandten aufrufen, das zu versuchen. Wir tun das nicht nur für unsre Eltern und Großeltern sondern letztendlich auch für uns und unsre Kindeskinder! Darum ein frohgemutes und gesundes Neues Jahr 2012 Euch allen!

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Staatsterrorismus gestern und heute

Montag 2. Januar 2012 von H.P.

Staatsterrorismus – ja, so etwas kennt man doch von Diktaturen und den Achsen des Bösen auf der Welt, nicht wahr? So – wie es uns amerikanische Präsidenten immer zutreffend sagen. In den westlichen, zivilisierten Ländern gibt es das – Gottseidank – natürlich nicht. Nicht im Entferntesten!

Nun hat allerdings kürzlich ein Gericht in Palermo die italienische Regierung dazu verurteilt, den Hinterbliebenen von 81 Opfern des Absturzes einer italienischen Verkehrsmaschine eine Entschädigung von 100 Millionen Euro zu zahlen. Unseren Hauptmedien, wo man gewöhnlich ja in der ersten Reihe sitzt, war das jedoch keine Meldung wert. Es ging ja auch nicht um Zahlungen an die wegen Betruges inzwischen berühmte Claims-Konferenz in New York. War da noch was? Ja, vor 31 Jahren, am 27. Juni 1980 war diese Maschine nördlich der italienischen Insel Ustica ins Thyrrenische Meer- sozusagen aus heiterem Himmel – abgestürzt. Also 30 Jahre mußten die Hinterbliebenen um Aufklärung und Entschädigung kämpfen. Eine Entschuldigung haben sie bis heute nicht. Aber wenigstens die Bestätigung, daß Nato-Flugzeuge während eines Manövers den Abschuß tätigten. Eigentlich sollten sie wohl den libyschen Staatschef Gaddafi mit seiner Maschine abschießen, aber der hatte wohl davon Wind bekommen und drehte ab. Im Profil sah die DC 9 der Itavia der Tupolew ähnlich und das war das Pech der armen Italiener.

Von der Nato kam natürlich sofort ein Dementi: Wir? Niemals!

Eine Bombe linker Terroristen (die Rechten waren damals kein Thema, war ja noch kalter Krieg) oder Materialermüdung oder schlechte Wartung – hieß es sofort. Die Itavia wies dies alles zurück und legte Radaraufzeichnungen des Flughagens Fiumicino vor, auf denen ein fliegendes Objekt zu sehen war, das eine Rakete auf die DC 9 abfeuerte. Die Nato ‘schoß’ zurück: “Sämtliche Maschinen und Raketen seien am Boden oder im Hangar gewesen.” Über ein Jahrzehnt wurde gelogen und abgestritten, auch als von 1988 an Manfred Wörner, ehemals deutscher Verteidigungsminister, Nato-Generalsekretär war. Noch im Spiegel 14/1991 beteurte er die Unschuld der Nato-Piloten. Lügen alle Verteidigungsminister?

Desinformationskampagnen der Nato-Geheimdienste, voran des CIA,

inszenierten daraufhin jahrelang das Bombenmärchen, bis endlich 1987 das Wrack der DC9 gehoben wurde. Nun wurde klar: Keine Flammenspuren einer Bombenexplosion im Inneren der Maschine, dafür ein vom Raketeneinschlag geschmolzenes Triebwerk und Einschläge im Frachtraum. Merkwürdigerweise wurde der Voice-Recorder mit den letzten Pilotenmeldungen nicht gefunden. Nun, wir sind keine Schelme und sagen nicht, daß man vielleicht einmal in den Gifttresoren der US-Administration nachsehen sollte, ganz hinten bei den Pearl Harbor- Papieren. Damals hatte es ja immerhin ein paar Tausend Jungs der Navy erwischt. Nunja, es ist verständlich: Nun brannte die Luft! Im wahrsten Sinne des Wortes, nämlich zunächst in Ramstein, bei der Flugschau am 28. August 1988. Zufällig flogen dort zwei Piloten in der italienischen Flugstaffel “Frecce tricolori”, die auch seinerzeit über Ustica im Einsatz waren und nach der Flugschau verhört werden sollten. Wir wollen wieder keine Schelme sein, aber es gilt als sicher, daß zumindest eine der beiden Maschinen manipuliert war. Wenn auch keine Absicht, aber billigend in Kauf genommen waren somit die

70 Toten und Hunderte Verletzten des Ramstein-Unglücks!

Nun kam auch ans Licht, das bis dahin über ein Dutzend Zeugen, alle Mitwisser der Absturz-Umstände, auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen waren. So der Luftwaffengeneral Licio Georgio aus dem Flugleitstab, der Geheimdienstoffizier Alessandro Marcucci, der Kommandant der Radarzentrale General Roberto Boemio. Wir wollen wieder keine Schelme sein, aber sie kamen jeweils kurz vor ihrer anstehenden Vernehmung ums Leben. Stürzten ab, wurden erstochen oder auf andere Art entschlafen. Es kam heraus, daß die Sucharbeiten nach der DC 9 seinerzeit ganz bös verschleppt wurden. Obwohl die Absturzstelle ganz genau bekannt war, wurden die Rettungskräfte erst 10 Stunden (in Worten: ZEHN) nach dem Absturz losgeschickt! Und unglücklicherweise noch an eine ganz falsche und entfernt liegende Stelle! Manchmal kommt’s aber auch wirklich knüppeldick! Das Mailänder Nachrichtenmagazin “Panorama” (keinesfalls das gleichnamige der ARD) berichtete 1989, daß der Pilot die DC 9 wohl sogar auf’s Wasser aufgesetzt hatte, wo sie sich noch mehrere Stunden gehalten hat. Sie sei erst gesunken,

als britische Froschmänner den Rumpf der DC 9 sprengten!

So jedenfalls ein Zeuge aus Militärkreisen. “Boah – da guckst du!” – möchte man sagen. Vier Untersuchungsrichter warfen nacheinander das Handtuch, bis der in Terrorfragen erfahrene Staatsanwalt Rosario Priore den Durchbruch erzielte. Er stellte Tonbänder der Radarzentrale sicher, die sich in der CIA-Residentur in Rom befanden. Ex-Verteidigungsminister Lagorio sagte aus, daß alle Fäden bei den Geheimdiensten zusammenliefen, welche die Ermittlungen dann in falsche Richtungen lenkten. Er räumte auch ein, daß Zeugen “beseitigt” wurden! “Boah!” – möchte man schon wieder sagen oder besser schreien! Staatsanwalt Priore bestätigte in seiner Anklage, daß die DC 9 von einem Nato-Jäger abgeschossen wurde. In seinem 5.000 Seiten umfassenden Abschlußbericht verdeutlichte er, daß es wahrscheinlich ein Amerikaner war. Er erhob Anklage gegen neun italienische

Offiziere und Generäle wegen Hochverrats, Beweisunterdrückung,

Irreführung der Behörden und Zeugenbeeinflussung! Eine Anklage wegen Mittäterschaft bei Mord oder zumindest Totschlag der 81 Insassen der DC 9 wurde nicht zugelassen. Natürlich auch nicht wegen Zeugenbeseitigung. Dafür fielen die Urteile dann auch milde aus. Die Verurteilten kamen bald wieder auf freien Fuß und machten weiter Karriere. Die eigentlichen Verantwortlichen und Drahtzieher von NATO und Geheimdiensten kamen natürlich überhaupt nicht vor Gericht. Degleichen geschieht nur mit Gegnern der NATO vor dem Internationalen Gerichtshof, wenn die Verlierer den jeweiligen Eroberungskrieg überlebt haben sollten. Oder wie anno dunnemals in Nürnberg.

Staatsterrorismus in unseren westlichen Demokratien?

Man schluckt. Man denkt sofort an Barschels Selbstmord. Den von Möllemann. Diverse andere, meist rechte Politiker , die plötzlich umkamen. Alles Verschwörungstheorien? Auf jeden Fall: Man sieht manches plötzlich in völlig anderem Lichte. Gilt das “Nichts ist unmöööglich!” auch im schmutzigen politischen Alltagsgeschäft? In Eisenach werden zwei unbedeutende kleine Rechte erschossen und verbrannt in ihrem Wohnwagen aufgefunden. Ringsherum und ‘mundgerecht’ die Beweise drapiert für alle ungeklärten Morde und Schandtaten der letzten 20 Jahre! Und damit wunderbar Stimmung machen gegen Rechts, für schärfere Gesetze, mehr Geld für Tausende Gegen-Rechts-Kämpfer – ja? Wer sollte das Gegenteil beweisen können? Den Staatsanwalt Priore kriegen wir nicht nach Deutschland. Also keine Gefahr für die diversen kriminellen Geheimdienst- und Untergrundkämpfer? Nicht in Deutschland. Ist ja eh’ – wie Minister Schäuble unlängst einräumte – nur Besatzungsgebiet. Und der muß es ja wissen. Und keinerlei Hoffnung für die beiden Ermordeten und ihre Angehörigen, jemals die Wahrheit oder ein ganz kleines Stück Gerechtigkeit zu erfahren. Sie können nur versuchen, ihr Leid mit ähnlich Betroffenen in Deutschland zu teilen. Es sei denn, daß zum Jüngsten Gericht die Archive geöffnet werden…

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