Gegendarstellung bzw. Stellungnahme zum Artikel vom 6. September 2007 in der MZ/Saale-Unstrut / Titelseite “Distanz zu Rechtsextremisten” (Redakteur Roland Lüders)
Dienstag 11. September 2007 von Schriftleitung
Sehr geehrter Herr Lüders
Nachfolgend übersende ich Ihnen noch einmal meine Gegendarstellung bzw. Stellungnahme in Bezug ihres Artikels, bei dem über meine Person und die NPD berichtet worden ist.
Für mich stellt es sich nicht als ein Problem dar, alle meine Aussagen eidesstattlich zu bestätigen denn sie entsprechen der Wahrheit.
Bisher wurde meine Stellungnahme jedoch NICHT abgedruckt.
Weshalb und Warum ???
Gibt es für Sie eventuell Bedenken, meine Gegendarstellung in der ganzen Form abzudrucken?
Sollte dies der Fall sein, könnte man ja trotzdem wenigstens die Kernpunkte des Sachverhaltes verwenden um eine gleichberechtigte Meinungsbildung im Sinne ihrer überparteilichen und unabhängigen Zeitung für die Bürgerinnen und Bürger, die MZ-Leser sind, zu gewährleisten. Vielleicht könnten wir uns darüber unterhalten, falls Ihr Interesse besteht dann rufen Sie mich an unter der Mobilnummer XXXXXXXXX. Mit freundlichen Gruß - ihr Andreas Karl.
Gegendarstellung bzw. Stellungnahme zum Artikel vom 6. September 2007 in der MZ/Saale-Unstrut / Titelseite “Distanz zu Rechtsextremisten” (Redakteur Roland Lüders)
Das so genannte “Naumburger Bündnis für Demokratie” hat sich ja mächtig in die Haare bekommen und meine Person und die NPD soll der Stein des Anstoßes sein. Zunächst wäre erst einmal klarzustellen, das es sich bei der NPD (Nationaldemokratische Partei Deutschlands) um eine Partei handelt und nicht wie Frau Schikor in der Zeitung zitiert wurde, um eine so genannte “rechtsextremistische Gruppierung”.
Wieso Frau Schikor einem Herrn Buksch eine ungenügende Distanzierung zur NPD vorwirft, ist mir schleierhaft, hat doch Frau Schikor selbst seit dem Jahr 2004 des Öfteren die Nähe zur NPD im Kreistag gesucht und versucht den NPD-Kreisräten ihre Standpunkte und Anträge näherzubringen.
Es war sogar mehrmals der Fall, das die Kreisräte aus Grünenfraktion und NPD-Fraktion bei gestellten Anträgen gleich abgestimmt haben wie zum Beispiel bei der Thematik “Nein zu Schulschließungen” und “Kürzung der Aufwandsentschädigung der Kreisräte” geschehen.
Was die Ereignisse vom Wahlsonntag des 22. April diesen Jahres betrifft, so wäre anzumerken, das ich damals an den Bistrotisch zu Herrn Buksch gegangen bin und ihm nach dem Handschlag zu seinem Wahlergebnis gratuliert habe.
Natürlich hat sich dann daraus ein Gespräch ergeben, auch ein Herr Ködel vom BBB war zugegen und es hat damals eine demokratische Einigkeit darin bestanden, den Etablierten Schuldenmacherparteien eins ausgewischt zu haben.
Es stimmt also nicht wenn Herr Buksch behauptet, ich hätte nur in der Nähe des (seines) Bistrotisches gestanden denn ich stand auch eine ganze Zeit direkt links neben ihm am Bistrotisch und uns gegenüber am Tisch stand Herr Ködel und ein mir nicht bekannter Herr. Weiterhin stelle ich fest, das ich oder die NPD niemals versucht haben das Bürgerbündnis Burgenland zu vereinnahmen oder werten einige Herrschaften ein “miteinander reden” schon als “Vereinnahmung” aus. ?
Das Herr Buksch jede Zusammenarbeit mit der NPD-Kreistagsfraktion ablehnt, zeigt wieder einmal, wie weit es in diesem Lande her ist mit wirklicher Demokratie (Volksherrschaft). Nahezu lächerlich wie bedenklich hört es sich deshalb an wenn Herr Buksch behauptet, “er stehe voll auf dem Boden des Grundgesetzes” und schon deshalb “sei er gegen die Ideologie der rechtsextremen NPD”.
Es wäre an der Zeit, einmal des NPD-Parteiprogramm zu lesen und das “Grundgesetz für die BRD” einmal ausführlich zu studieren dann würde Herr Buksch vielleicht erkennen auf welchem Holzweg er sich befindet. Vielleicht sollte er aber auch einmal in diesem Zusammenhang über die uralten Worte “Wer sich selbst zum Wurme macht, der soll sich nicht beklagen wenn man auf ihn tritt”, nachdenken.
Festzustellen bleibt, das so genannte “Naumburger Bündnis für Demokratie” gleicht mehr einem Wolf im Schafspelz und die Initiatoren und Mitglieder dieser ominösen Vereinigung ohne Statut sind in meinen Augen erst recht keine Demokraten denn WAHRE DEMOKRATEN kennen keine Berührungsängste und lassen sich auch nicht von Vertretern herrschender Parteien einschüchtern oder bevormunden.
Meines erachtens ist es mehr als bedenklich, was sich derzeit für ein Szenario in den Bündnissen BBB und BFD abspielen, eines jedoch steht fest, die Wege dieser Bündnisse werden längerfristig in einer Sackgasse enden denn wer Andersdenkende, Parteilose, Parteimitglieder und überhaupt Menschen dieses Landes die Deutsche sind, ausgrenzt und diffamiert, dem gehört sicher nicht die Zukunft.
Enden möchte ich mit einem Zitat des Reichsgründers Otto von Bismarck “Leisten wir uns den Luxus eine eigene Meinung zu haben”
Andreas Karl
Fraktionsvorsitzender der NPD-Fraktion im Kreistag des Burgenlandkreises
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